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Die Verlaufsdokumentation eines Patienten über Recare?

In dem Reiter “Dokumentation” hält Recare automatisch und mit Zeitstempel jede Aktivität an einem Patienten fest – nachvollziehbar, druckbar und optional zurück ins KIS.

Verfasst von Johannes Kuhla

Im klinischen Umfeld gilt eine gesetzliche Dokumentationspflicht – auch für das Entlassmanagement und die Überleitung in die Nachversorgung. In Recare erfolgt diese Dokumentation automatisch im Reiter Dokumentation und sichert die lückenlose Nachvollziehbarkeit der Patientenversorgung.

Wichtig: Die Dokumentation startet automatisch, sobald Sie ein Patientenassessment fertiggestellt haben. Sie müssen sie nicht manuell anlegen.


Was wird dokumentiert?

Alle Aktivitäten an einem Patienten werden mit Zeitstempel festgehalten, u. a.:

  • Erstellung des Patientenprofils

  • Änderungen an den zu kontaktierenden Einrichtungen

  • Start der Suche und an wen die Anfragen versendet wurden

  • eingegangene und beantwortete Nachrichten

  • Freigabe der Stammdaten (an wen)

  • geteilte Dokumente (wie und mit wem)

  • Änderung der Zuständigkeit (z. B. Urlaubs- oder Krankheitsvertretung)

  • Rückmeldungen der Nachversorger (positiv und negativ)

  • Bestätigung der Überleitung

  • Beendigung der Suche inkl. Grund (z. B. Patient verstorben – Übermittlung abgelehnt)

In der Verlaufsdokumentation können Sie einzelne Einträge und Zeitpunkte nachvollziehen.

Über das Drucker-Symbol öffnen Sie die Druckansicht der Dokumentation.

Per Klick auf einen Zeitstempel können Sie weitere Details zu einem Dokumentationseintrag einsehen.

Hinweis: Diese lückenlose Dokumentation ist besonders bei Rückfragen wichtig – etwa vom Medizinischen Dienst, gegenüber der ärztlichen Belegschaft und dem Patienten selbst.


Dokumentation drucken

  1. Öffnen Sie den Reiter Dokumentation.

  2. Klicken Sie auf das Drucker-Symbol.

  3. Sie erhalten eine tabellarische Übersicht aller erfolgten Maßnahmen.

Die tabellarische Übersicht fasst alle dokumentierten Maßnahmen übersichtlich zusammen.


Rückübertragung ins KIS (MDM-out)

Verfügt Ihr Haus über eine MDM-out-Schnittstelle, werden die Informationen zusätzlich als PDF an das Krankenhausinformationssystem (KIS) zurückgeschickt und dort in der Verlaufsdokumentation abgelegt. So liegt die Dokumentation der Patientenüberleitung auch im KIS vor.

Wichtig: Beenden Sie eine gestartete Suche daher immer korrekt – ob nach automatischer Vermittlung über Recare, nach manueller Vermittlung oder als allgemeine Beendigung. Nur so ist die Dokumentation vollständig und wird korrekt ins KIS zurückübertragen. Details im Artikel „Wie beende, archiviere oder reaktiviere ich eine Anfrage und mache eine Zuweisung rückgängig?".


FAQs

Ab wann wird dokumentiert?

Die Dokumentation startet automatisch, sobald Sie das Patientenassessment fertiggestellt haben. Ab diesem Zeitpunkt werden alle Aktivitäten mit Zeitstempel festgehalten.

Was genau wird festgehalten?

Unter anderem: Erstellung des Patientenprofils, Start der Suche und Empfänger der Anfragen, ein- und ausgehende Nachrichten, Stammdaten-Freigaben, geteilte Dokumente, Änderungen der Zuständigkeit sowie die Beendigung der Suche inklusive Grund.

Kann ich die Dokumentation drucken?

Ja. Öffnen Sie den Reiter Dokumentation und klicken Sie auf das Drucker-Symbol – Sie erhalten eine tabellarische Übersicht aller Maßnahmen.

Wird die Dokumentation auch im KIS abgelegt?

Mit einer MDM-out-Schnittstelle werden die Informationen als PDF ins KIS zurückgeschickt und in der Verlaufsdokumentation abgelegt. Ohne diese Schnittstelle steht die Dokumentation in Recare zur Verfügung.

Warum ist das korrekte Beenden der Suche wichtig?

Weil nur eine korrekt beendete Suche vollständig dokumentiert und – bei vorhandener MDM-out-Schnittstelle – korrekt ins KIS zurückübertragen wird.

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